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Lokdecoder für die BR-DigitalsteuerungFür
die Lok-Decoder der BR-Selbstbau-Digitalsteuerung wurden 8
Varianten entwickelt. Der Selbstbau der Decoder in den
Versionen V.1 bis V.4 wird im Buch "Digitale Modelleisenbahn"
und der CD ausführlich beschrieben, der Bau der Decoder V.5,
V.6 und der für die Zweisystemlok auf den folgenden Seiten.
Bei Version 1 werden herkömmliche Bauteile verwendet. Will man diese auf einer einzigen Platine unterbringen, so wird der Platzbedarf doch so groß, dass die Platine nur in den "geräumigeren" Loks unterzubringen wäre. Um also mehr Spielraum für die unterschiedlichsten Platzangebote in den verschiedenen Loks zu haben, ist eine Unterteilung in zwei Teilplatinen ("Decoder" und "Schaltverstärker") vorteilhaft. Die vier Dioden des Gleichrichters müssen hier außerhalb der Platine untergebracht werden. Diese Platine ist gewissermaßen der Prototyp der Decoder, das Verlöten der gedrahteten Bauteile erfordert einiges Geschick. Bei Version 2 werden die seit einiger Zeit auch für Hobby-Elektroniker angebotenen SMD-Bauteile ("surface mounted devices") verwendet, die nicht an Drähten, sondern direkt auf die Kupferbahnen der Platine gelötet werden. Diese Bauteile sind so winzig, dass man mit Pinzette und Lupe arbeiten muss. Das Löten von SMD-Platinen erfordert also etwas Erfahrung im Löten (aber auch hier macht natürlich "Übung den Meister", Sie sollten es ruhig einmal versuchen!). Durch die Verwendung von SMD-Bauteilen konnte die Platine für einen "Komplett-Baustein" immerhin auf 37 x 20 mm verkleinert werden. Für die Platine wird einseitig kupferkaschiertes Basismaterial verwendet. Auch Version 3 basiert auf der Verwendung von SMD-Bauteilen. Hier ist eine nochmalige Verkleinerung dadurch möglich geworden, dass doppelseitig kupferkaschiertes Basismaterial verwendet wird. Der komplette Baustein (einschließlich der zusätzlichen Bauteile für eine fahrtrichtungsabhängige Stirnlampenschaltung) hat nur noch die Maße von 32 x 20 mm, hier ist ein problemloser Einbau in die meisten Loks möglich! Trotzdem kann es Schwierigkeiten geben, wenn der Decoder in den schmalen Langkessel von Nebenbahn-Tenderloks im H0-Maßstab eingebaut werden soll. Hierfür wurde eine vierte Variante (Version 4) entwickelt, die sich durch eine besonders schmale Bauform auszeichnet. Eine Variante der Version 4 stellt die Version 4a dar, bei der auch die Kleinleistungs-Darlington-Transistoren im Schaltverstärker zugunsten einer noch flacheren Bauform durch SMD-Typen ersetzt wurden. Die Version 5 schließlich wurde entwickelt, da das Servo-IC NE544 inzwischen nicht mehr hergestellt wird und dadurch bei einigen Bastlern Beschaffungsprobleme auftauchten. In dieser Version wird statt des NE544 das Servo-IC M51660L verwendet. Auch die Version 6 wurde zur Verwendung des M51660L entwickelt. Die Platine ist besonders flach, da das Servo-IC liegend eingelötet wird. Die Platinenform und Platinenabmessungen sind ähnlich zur Version 3. Die Version für die Zweisystemlok enthält zusätzlich zum Decoder die automatische Umschaltung für Analog- und Digitalbetrieb. |
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© Bernd Raschdorf