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Decoder-Version 5: Flache Version mit M51660LIn den Lok-Decoder-Versionen V.1 bis V.4 wird das Servo-IC NE544 verwendet. Dieser Baustein wird leider nicht mehr hergestellt, so dass Probleme bei der Beschaffung auftreten können. Eine neue Version des Lok-Decoders verwendet ein anderes IC, nämlich den überall erhältlichen Typ M51660L (Link zum Datenblatt). |
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Der
geänderte Teil-Schaltplan des Lok-Decoders
Gegenüber der Schaltung mit dem NE544 entfallen die Bauteile R5, R6, C4, C5 und C6. Dafür finden die passiven Bauteile Ra, Rb, Rc und Ca bis Ce Verwendung.
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Die Werte der passiven Bauelemente zeigt die folgende Tabelle:
| Ra | SMD-Chip-Widerstand 1/4 W | 18 k |
| Rb | SMD-Chip-Widerstand 1/4 W | 2k7 |
| Rc | SMD-Chip-Widerstand 1/4 W | 39 k |
| P | SMD-Trimmwiderstand | 5 k |
| Ca | SMD-Tantal-Elko 35 V | 0,1 µF |
| Cb | SMD-Tantal-Elko 35 V | 0,1 µF |
| Cc | SMD-Keramik-Chip-Kondensator | 33 nF |
| Cd | SMD-Tantal-Elko 35 V | 0,47 µF |
| Ce | SMD-Tantal-Elko 20 V | 2,2 µF |
| IC3 | M51660L |
| Das Platinen-Layout für die obige
Schaltung basiert auf dem von Version 4a, die in meinem Buch, auf der
CD-Rom und der Download-Bauanleitung
beschrieben wird. Die Platinenseite mit dem Gleichrichter und dem IC2
ist unverändert geblieben, ebenso die Anordnung der Bauteile
des Schaltverstärkers auf der Seite von IC3.
Die CD und die Download-Bauanleitung enthalten den Plan des Platinen-Layouts in der Originalgröße zum Ausdrucken. |
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Bestückungsplan für den Decoder Version 5 |
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Anschlüsse R: Radkontakte, M: Motor |
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Montage- und Löthinweise für den Decoder Version 5 Das IC M51660L wird in Oberflächen-Montage eingesetzt. Dazu werden die Pins nahe am Gehäuse rechtwinklig abgebogen und abgeknipst, so dass eine kleine Lötfläche von ca. 1 mm Länge verbleibt, mit der das IC direkt auf die entsprechenden Pads der Platine gelötet wird. Dabei wird zunächst der Anschluss 2 festgelötet, dann, nach sorgfältiger Ausrichtung, Pin 13 und schließlich alle weiteren. Es empfiehlt sich, das IC vor der Montage von Ra---Rc und Ca---Ce festzulöten, weil man nach dem Einlöten dieser Bauteile an die Anschlüsse des ICs mit ungerader Nummer nur sehr schwer herankommt. Da im Unterschied zu der Layout-Version 4a die Durchkontaktierungen für die Plus- und Minusanschlüsse entfallen, müssen diese Verbindungen mit dünnen Kabelverbindungen hergestellt werden (Plus- und Minusanschluss am IC3, Drahtbrücke für den Minusanschluss des Schaltverstärkers). Der Widerstand Rc bestimmt die Höchstgeschwindigkeit der Lokomotive. Eine Verringerung des Wertes ergibt eine Verringerung der Höchstgeschwindigkeit, eine Vergrößerung das Gegenteil. In den meisten Fällen wird der angegebene Wert einen guten Kompromiss zwischen guter Regelbarkeit und höchster Geschwindigkeit darstellen. Hinweis für LGB-Loks>: Die im Schaltverstärker verwendeten SMD-Darlington-Transistoren (T3/T4 und T6/T7) verkraften maximale Stromstärken von 1,5 A, für LGB-Loks wird dies möglicherweise nicht in allen Fällen ausreichen. Möchten Sie nicht auf die Decoder-Versionen 3 oder 4 zurückgreifen, können Sie auch die gedrahteten Transistor-Typen BD677 und BD678 verwenden, die Sie mit ein wenig Geschick auf den Löt-Pads für die SMD-Typen auflöten können (richtige Polung beachten, siehe auch den Hinweis auf der Seite Ergaenzungen!). |
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Ansicht der fertigen bestückten Platine (Ober- und Unterseite) |
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© Bernd Raschdorf