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Modellbahn-Digitalsteuerung - selbstgebaut!Ein
verblüffend einfaches low-budget-Bauprojekt
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Schiebedienst
am Berg? Heranrangieren von Wagen an bereitgestellte Lok? Abstellgleise
auf dem Bahnbetriebswerk mit mehreren Loks? Diese und andere
Aktivitäten sind mit herkömmlichen Fahrreglern so
einfach nicht zu realisieren, da alle Loks auf einem Gleis auf den
gleichen Fahrregler reagieren. Den Ausweg bieten Digitalsteuerungen,
aber die verschiedenen angebotenen Systeme und Komponenten belasten den
Hobby-Haushalt doch recht erheblich. Es stellt sich also die Frage nach
einer selbstgebauten Steuerung. Der Selbstbau der BR-Digitalsteuerung
ist billiger und einfacher als Sie vermuten. Der
Bastler, der schon einmal einen Lötkolben in der Hand hatte
und ein wenig von Elektronik versteht (ohne dass er auf diesem Gebiet
ein Profi sein muss!) sollte sich dieses Projekt durchaus zutrauen.
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Die Features der
BR-Digitalsteuerung:
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Die komplette Elektronik des Steuergerätes passt auf eine Platine im Europaformat (160 x 100 mm).
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Für
die Lokomotiv-Decoder in
SMD-Technik werden mehrere Versionen beschrieben, optimiert
für den Einbau in verschiedene Loks in den
Maßstäben H0 oder größer.![]() |
| Schmale
Version (V.4) der Decoder-Platine auf dem Langkessel einer HO-Tenderlok
(Platinenmaß: 11 x 49 mm) |
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| Version
3 der Decoder-Platine (Platinenmaß: 20 x 30 mm) |
Version
6 der Decoder-Platine (Platinenmaß: 21 x 32 mm) |
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| Version
4 der Decoder-Platine (Platinenmaß: 12 x 49 mm) |
Version
5 der Decoder-Platine (Platinenmaß: 13 x 55 mm) |
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Eine Dauerzugbeleuchtung ist durch den Einbau von Lämpchen in jeden Wagen leicht zu realisieren, da am Gleis ständig Spannung anliegt, auch beim Warten im Bahnhof oder vor dem Signal. Für eine fahrtrichtungsabhängige Umschaltung der Spitzen- und Schlussbeleuchtung ist der Aufwand nur noch minimal. Auch sind Wendeschleifen einfacher zu beschalten als beim herkömmlichen Zweileiter-Gleichstrom-System, da die Fahrtrichtung der Lok nicht mehr von der Polarität der Spannung am Gleis abhängt. Baut man in "nicht-digitalisierte" Loks eine kleine Umschalt-Elektronik ein (Maße der kleinen Platine nur 20 x 10 mm), so ist auch ein Mischbetrieb mit Normal-Fahrpulten möglich und der Umstieg auf "vollen Digitalbetrieb" kann Schritt für Schritt - je nach Zeit und Geldbeutel - erfolgen. Bei Verwendung eines speziellen Decoders (siehe Zweisystemlok) kann die Lok sogar sowohl auf analog als auch auf digital gesteuerten Anlagen fahren. |
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| Die
komplette Bauanleitung für die BR-Digitalsteuerung gibt's hier: Einen kleinen Eindruck von der Bauanleitung vermitteln die drei Screenshots: Screenshot1 Screenshot2 Screenshot3 |
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Download hier |
Eine
neue, überarbeitete und ergänzte Auflage des Buches
mit allen Schaltungen und Bauanleitungen können Sie als CD-Rom
oder zum Download direkt beim Autor bestellen. Das Datenformat der
CD-Rom ist html, Sie
benötigen nur einen Javascript-fähigen Browser. Lesbar
unter allen Betriebssystemen.
Die CD und das Buch "Digitale Modelleisenbahn" beschreiben detailliert den Selbstbau der verblüffend einfachen Steuerung, die gleichermaßen für Gleich- und Wechselstromsysteme geeignet ist. Unabhängig voneinander lassen sich bis zu sechs Loks auf einem Gleis-Stromkreis steuern, wobei jeder Lok ein Fahrregler zugeordnet wird. Wer lieber ein Buch in der Hand hat, kann die Bauanleitungen auch als Buch bestellen, und zwar in der Originalausgabe aus dem Elektor-Verlag. |
![]() Neue Auflage auf CD-ROM Nähere Info hier Autor: Bernd Raschdorf |
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Die
einzelnen Lok-Motoren werden mit einer
Impulsbreitensteuerung betrieben, so dass eine sehr
feinfühlige Regelung - beispielsweise beim Rangieren -
möglich ist. Die Steuerung ist mit einer "walk-around-control"
(einem Fahrregler am langen Kabel) ausgestattet, so dass man auch bei
großen Anlagen immer "auf der Höhe des Geschehens"
ist.
Das Schaltungsprinzip basiert auf der Impuls-Pausen-Modulation (PPM), bei der die Fahrbefehle für die sechs Loks in den zeitlichen Abständen einzelner Impulse einer Impulsserie stecken, die der Fahrspannung überlagert ist. In den Lok-Decodern wird diese Information adressenrichtig aus den Impulsfolgen herausgefiltert und in Fahrbefehle umgesetzt. Das Schaltungsprinzip ist relativ einfach und wird auch bei Funkfernsteuerungen in Schiffs- und Flugmodellen verwendet. Die Schaltung ist mit den handelsüblichen digitalen Mehrzugsteuerungen nicht kompatibel. Alle Bauteile des BR-Steuergerätes (ohne Trafo) kosten im Elektronik-Versand nur rund 36 € (siehe Bauteile-Bestell-Listen), kostengünstiger bekommen Sie keine Digitalsteuerung! |
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Und so könnte Ihre Digitalsteuerung aussehen: |
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Das Bild zeigt ein Steuergerät, eingebaut
in ein Selbstbau-Gehäuse.
Angeschlossen eine Dreifach-WAC ("walk-around-control"). (für eine vergrößerte Darstellung und eine kurze Gerätebeschreibung auf das Bild klicken!) |
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Rückansicht des Steuergerätes mit der Kühlfläche für die Leistungs-Transistoren. Außer der Digitalspannung liefert das Gerät auch eine Konstantspannung von 15V für ein anzuschließendes Gleisbild-Stellpult |
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Hier die Innenansicht. Da das Gerät für hohe Lastströme (6A) konzipiert ist, sind der Ladekondensator C1 und der Gleichrichter außerhalb der Platine angeordnet. |
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Ein weiteres
Beispiel für eine gute Nachbau-Möglichkeit: Ein handelsübliches Pultgehäuse nimmt die Elektronik des Steuergerätes auf. |
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© Bernd Raschdorf